Dr. med. dent. Reto Fäh

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (CH)

Dorfstrasse 17a

8630 Rütti ZH

Tel. 055 240 44 55

Im Notfall 055 240 44 55

Notfall ausserhalb der Öffnungszeiten 0800 33 66 55

Kieferorthopädie im frühen Alter

Eine erste Beratung betreffend einer kieferorthopädischen Behandlung empfiehlt sich im Alter zwischen 8-10 Jahren. In der Regel weist der Schulzahnarzt/die Schulzahnärztin auf eine Zahn- oder Kieferfehlstellung hin und empfiehlt eine Abklärung beim Kieferorthopäden.

 

Erste Sitzung

In der ersten Sitzung wird ein einfacher Untersuch gemacht, um die Fehlstellung zu beurteilen und anschliessend die Kinder und Eltern mit Hilfe von Bildern und Kurzfilmen zu informieren, was für eine Fehlstellung vorliegt und mit welchen Behandlungsmöglichkeiten eine Korrektur durchgeführt werden könnte. Eine ungefähre Kostenschätzung und Prognose der Behandlungsdauer kann ebenfalls gemacht werden.

 

Weitere Schritte

Entscheiden sich die Eltern/Kinder für eine Behandlung, werden in einer zweiten Sitzung verschiedene Unterlagen erstellt (Fotos, Röntgenbilder, Kieferscanns), anhand derer ein genauer Behandlungsplan und ein schriftlicher Kostenvoranschlag erstellt wird. In der dritten Sitzung wird der Behandlungsplan und die Kostenschätzung mit den Eltern und dem Kind detailliert besprochen und auch über mögliche Risiken informiert. Ist eine Behandlung gewünscht und sind die Eltern mit dem Vorgehen einverstanden, werden die nächsten Termine vereinbart, um mit der Behandlung zu beginnen.

 

 

Wachstum

Da die Entwicklung des Gesichts und der Kiefer bei Kindern noch nicht abgeschlossen ist, kann das vorhandene Kieferwachstum oft zugunsten der Behandlung genutzt werden. Vor allem bei der Korrektur von Unterkieferrücklagen ist das vorhandene Kieferwachstum entscheidend. Zudem sind die knöchernen Strukturen des Gesichts noch nicht so fest mit einander verbunden, sodass Dehnungen oder Vorverlagerungen des Oberkiefers beim Kind und Jugendlichen noch möglich sind, während diese Art von Bewegungen beim Erwachsenen nicht mehr möglich sind. Bei erwachsenen Patienten können die entsprechenden Kieferbewegungen nur mittels einer Kieferoperation durchgeführt werden.